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Mädchen interessieren sich für Technik – einfach
anders...
Der
Schweiz werden künftig Fachkräfte in den MINT-Bereichen
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik fehlen. Ein grosses,
bisher zu wenig genutztes Potential liegt bei den Frauen. Da das grundlegende
Interesse für MINT-Fächer bereits während der Primarschuljahre geprägt wird,
ist es wichtig, Mädchen im Alter bis zu 13 Jahren für diese Fächer zu gewinnen.
…wir wollen sie längerfristig begeistern!
Mit
dem Computerspiel MINT-Land soll Kindern gezeigt werden, dass
Naturwissenschaften und Technik in unserem Alltag eine wichtige Rolle spielen,
und dass die Beschäftigung mit solchen Themen viel Spass machen kann. Das Spiel
ist das erste Element im Projekt ETH4Kids, mit dem die ETH Zürich an MINT
interessierte Mädchen (und Jungen) finden möchte. Die Mädchen (und Jungen)
werden später zu speziellen Veranstaltungen eingeladen, über längere Zeit
begleitet und ermutigt, ihre MINT-Interessen längerfristig zu pflegen.
Ingenieurinnen und Naturwissenschafterinnen helfen
zukunftsweisende Lösungen zu finden
Energieversorgung,
Medizin, Ernährung, Mobilität, Kommunikation – das alles sind grosse Themen,
wenn es um die Zukunft der Menschheit geht. Es sind aber auch die Kernbereiche
der Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zukunftsweisende Entwicklungen sind dringend
nötig. Ingenieurinnen bringen oft einen anderen Blickwinkel ein als ihre
männlichen Kollegen. Forschungen haben denn auch gezeigt, dass Forschungsteams
mit einer ausgewogenen Geschlechterdurchmischung mehr Innovation, bessere
Qualität und mehr Effizienz hervorbringen. Darum ist es der ETH ein grosses
Anliegen, Frauen für die noch männerdominierten Disziplinen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften zu
gewinnen.
Die ETH Zürich engagiert sich
Die
ETH Zürich investiert in verschiedenen Bereichen in die Förderung von
MINT-Nachwuchskräften. Equal!, die Stelle für Chancengleichheit von Frau und Mann, gab den Impuls für dieses Computerspiel und unterstützt
weitere Angebote, die spezifisch auf Mädchen abzielen. Breiter greift das
MINT-Lernzentrum, das sich mit der nachhaltigen Optimierung von schulischen Lernangeboten in den
MINT-Bereichen befasst. Unabhängig davon bieten auch verschiedene Departemente, zum Teil in
Zusammenarbeit mit der Industrie, diverse Angebote für Kinder und Jugendliche
an. So sind zum Beispiel das
Departement Physik und die beiden dort angesiedelten Kompetenzzentren MUST
und QSIT auch Kooperationspartner und Sponsoren von MINT-Land.
MINT-Land existiert vorerst nur als Prototyp, der noch nicht öffentlich erhältlich ist. Das Game wird aber weiterentwickelt. Sobald eine öffentliche Version verfügbar ist, folgen mehr Informationen dazu auf dieser Seite.
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